DIE HIRSCHPARK-AKADEMIE: Programm 2017

Was:
Bei ein paar leckeren Häppchen informieren unsere Referenten in lockerer Runde über Themen rund um die Gesundheit und das Leben 60+.

Wann:
Die Veranstaltungen finden jeweils am zweiten Mittwoch des Monats von 16.30 bis 18.00 Uhr statt.

Wo:
Domizil am Hirschpark, Manteuffelstraße 33, 22587 Hamburg.

Wie:
Die Vorträge sind kostenfrei.
Wenn Sie Probleme haben, eine Veranstaltung zu besuchen, weil Sie einen Pflegebedürftigen betreuen oder weil Sie Mühe haben, den Veranstaltungsort zu erreichen, sprechen Sie uns bitte an. Wir versuchen, eine Lösung zu finden.

Anmeldung unter Tel. 040 / 28 66 89 73
Bitte melden Sie sich bei der Akademie-Koordinatorin Sabine Juchheim an, damit wir besser planen können. Hinterlassen Sie dabei unbedingt aktuelle Kontaktdaten, damit wir Sie bei kurzfristigen Programmänderungen erreichen können.

Hier finden Sie das aktuelle Programm als PDF: "Programm 2017" öffnen
Hirschpark Akademie

1) Zuhause leben im Alter


Von Hausnotruf bis Tagespflege – das hilft Senioren, selbstständig zu bleiben.
Die meisten Menschen möchten gern so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung leben. Doch was tun, wenn es mit dem Laufen nicht mehr so klappt oder man an einigen Stellen mehr Unterstützung braucht?
Uwe Seemann vom Pflegestützpunkt Hamburg-Altona stellt Angebote aus den Bereichen Raumanpassung, Sicherheit, Begleitung und Unterstützung vor.

2) Mit Respekt, Lob und Lachen


Demenz und Alzheimer verstehen und damit umgehen.
Es ist oft schwierig, das Verhalten von Demenzkranken zu verstehen. Doch wer den Verlauf der Erkrankung kennt, kann die Veränderungen besser nachvollziehen, Konflikte vermeiden und den Umgang so gestalten, dass positive Momente gefördert werden.

3) Wer soll für Sie entscheiden?


Es ist immer möglich, dass wir plötzlich wichtige Entscheidungen aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung nicht mehr selbst treffen können.
Operation ja oder nein? Wo möchte ich leben, wenn ich Unterstützung brauche? Soll mein Haus verkauft werden, um einen Heimplatz zu bezahlen? In so einer Situation ist es wichtig, wenn man rechtzeitig seinen Willen schriftlich in einer Vorsorgevollmacht, einer Patientenverfügung oder Betreuungsverfügung festgelegt hat.

Was viele nicht wissen: Wenn kein rechtskräftiges Dokument vorliegt, bestellt das Gericht in so einer Situation automatisch einen gesetzlichen Betreuer. Das kann, muss aber nicht, der Ehepartner, der Sohn oder die Tochter sein. Die Entscheidungen des gerichtlich eingesetzten Betreuers werden jeweils vom Gericht überprüft. Das bringt Sicherheit, aber auch eine gewisse Bürokratie mit sich und es kostet Zeit.

Die Blankeneser Notarin Dr. Alice Hellemann erklärt, wie man für den Notfall vorbeugen kann, welche Dokumente wofür nötig sind und was sie rechtssicher macht.

4) So kenne ich Dich gar nicht!


Persönlichkeitsveränderungen durch Alter, Demenz, Alzheimer und Parkinson.
Wenn der Einsiedler im Alter plötzlich Gesellschaft sucht, die tatkräftige, fröhliche Oma zunehmend verzagt und traurig wirkt, wissen die Verwandten oft nicht, wie sie sich verhalten sollen und ob es sich um ein vorübergehendes Phänomen handelt. Dr. Christoph Schmitz-Rode, Chefarzt der Geriatrie im Asklepios Westklinikum erläutert Zusammenhänge und gibt Tipps für den Umgang mit solchen Persönlichkeitsveränderungen.

5) Wie wirken Medikamente zusammen?


Viele Menschen nehmen verschiedene Wirkstoffe zu sich, ohne zu wissen, ob und wie diese miteinander reagieren.
Medikamente gegen die Schmerzen im Bein und Verdauungsprobleme, gegen den hohen Blutdruck und die Blutfettwerte, etwas Homöopathisches für die Stimmung und zum Frühstück Müsli mit Milch und frischen Grapefruitsaft – diese Kombination könnte ganz anders wirken als geplant. Der Nienstedtener Apotheker Arne Lüdemann informiert über Wechselwirkungen und erklärt, wie man Gefahren richtig einschätzen und damit umgehen kann.

>> Sommerpause <<


Verpassen Sie nicht den Anmeldeschluss für den

GRUNDKURS KINAESTHETICS: BEWEGEN STATT HEBEN!


Anmeldung bis 9.9.2017 über Telefon 040 / 28 66 89 73 (Akademiekoordinatorin Sabine Juchheim).
Kosten: 25 Euro für Materialien, Abschlusszertifikat möglich. Ein Angebot für Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit und Menschen, die Pflegebedürftige betreuen
.

Kinaesthetics macht Bewegungsabläufe bewusst und hilft, schonende Alternativen zu eingeschliffenen Mustern zu finden. Das bringt im Alltag mehr Beweglichkeit und spart Kraft. Im Grundkurs setzen sich die Teilnehmer mit ihren alltäglichen Bewegungen auseinander, lernen die Kinaesthetics-Konzepte kennen und anzuwenden.

Kursleiterin Karola Hermes (UKE-Akademie) ist zertifizierte Kinaesthetics-Trainerin.

6) Schusselig oder dement?


Es gibt viele Gründe für eine zunehmende Vergesslichkeit. Aber wann muss man von einer Erkrankung ausgehen?
Wer nicht mehr erinnert, wo er am Vortag die Wärmflasche oder die Bankkarte hingelegt hat, ist noch lange nicht dement. Aber was ist das eigentlich: Demenz? Und worin besteht der Unterschied zu einer Alzheimer-Erkrankung? Silke Steinke von der Alzheimer Gesellschaft erklärt die Zusammenhänge und welche Anzeichen zusätzlich zur Vergesslichkeit auftreten müssen, bevor ein Verdacht auf eine demenzielle Erkrankung besteht. Wo liegen die Ursachen und gibt es Hilfe?

7) Jetzt hole ich mir Unterstützung!


Der Pflegebedürftige lässt sich ausschließlich vom Ehepartner helfen. Was tun?
Seit vielen Jahrzehnten lebt das Paar zusammen, doch nun braucht der eine immer mehr Hilfe und der andere weiß kaum noch, wie er das schaffen soll. Oder die Kinder machen sich Sorgen um Mutter oder Vater, sind unsicher, ob sie nicht eigentlich doch mehr Unterstützung bei der Pflege brauchen. Doch jede Hilfe von professionellen Kräften wird vehement zurück gewiesen.

Woran erkennt man, dass externe Unterstützung nötig ist? An wen kann man sich wenden, um Hilfe zu bekommen? Und wie kann man den Angehörigen darauf vorbereiten und ihn dazu bewegen, den notwendigen Maßnahmen zuzustimmen? Das erläutern Pflegefachkräfte vom Domizil am Hirschpark und vom Pflegedienst HAPP, sowie Sylvia Wätzold-Gennermann, Kommunikationstrainerin.

8) Gute Momente schaffen.


Aktivitäten zuhause bei Demenz und Parkinson.
Für Menschen, die zu Hause Angehörige betreuen, die unter Demenz oder Parkinson leiden, ist es manchmal schwer, den Tag zu gliedern und mit dem von der Krankheit geprägten Verhalten umzugehen. Eine erfahrene Beschäftigungstherapeutin aus dem Domizil am Hirschpark gibt Tipps für den Umgang und den Tagesablauf, die Qi-Gong Trainerin Anneke Haberhausen zeigt Übungen, die Ruhe und Entspannung bringen.




Petra Rabe - Direktorin
Kontakt zum Alten -und Pflegeheim in Blankenese